Karl Prantl in Pöttsching
Karl Prantls Atelier in Pöttsching
Steine in Karl Prantls Atelier in Pöttsching
Karl Prantl in Pöttsching
Steine des Pöttschinger Feldes
Stein zur Meditation, Engel, 1987-88, Serpentin-Tauerngrün, 220 x 410 x 45 cm,
Pöttschinger Feld
Stein zur Meditation, 1987-88,
Serpentin-Tauerngrün,
270 x 93 x 63 cm,
Pöttschinger Feld
Stein für Friedrich Cerha, 1984-87,
Krastaler Marmor,
130 x 190 x 870 cm,
Pöttschinger Feld
Sieben Anrufungen, 1992, schwarzer Granit,
338 x 78 x 50 cm,
Pöttschinger Feld
Meditationsstein, 1992-99,
roter russischer Granit,
80 x 372 x 100 cm,
Pöttschinger Feld
Meditationsstein, 1988-2006, Serpentin-Tauerngrün,
300 x 50 x 50 cm,
Pötschinger Feld
Stein zur Meditation, 1987,
280 x 180 x 110 cm,
Steine an der Grenze, Merzig/Saar
Stein zur Medtation, 1971, Basatlava, 96 x 464 x130 cm, Symposionsgelände St. Wendel
Sieben Stelen, 1978, Basaltlava, Höhe 119-30 cm, Symposion Saarbrücken, St. Johanner Markt
Sieben Stelen, 1978, Basaltlava, Höhe 119-30 cm, Symposion Saarbrücken, St. Johanner Markt, Detail
Epitaph der Vergänglichkeit, 1985,
Labrador, 160 x 120 x 210 cm,
Symposion Larvik Norwegen
Kreuzweg der Kirche in Langholzfeld, 1967
Stein zur Meditation, 1987, Nürnberg
Stein am Hauptmarkt in Nürnberg, 1971, schwarzer schwedischer Granit, 45 x 220 x 210 cm,
Symposion Urbanum Nürnberg
Kreuzweg, 1991, 14 graue Granitplatten, Umfeld der Evangelischen Stadtpfarrkirche St. Lorenz, Nürnberg
Stein für Josef Matthias Hauer, 1963-65, Kalksandstein,
190 x 230 x 210 cm,
Symposionshügel St. Margarethen
Karl Prantl, 1923 in Pöttsching im österreichischen Burgenland geboren, studierte, aus dem Krieg zurückgekehrt, von 1946 bis 1952 an der Wiener Akademie der Bildenden Künste Malerei bei Albert Paris Gütersloh, also nicht Bildhauerei. Dennoch begann Karl Prantl mit ersten plastischen Arbeiten schon 1950/51.
Es entstehen überlebensgroße Werke aus Lindenholz, auch eine Reihe kleinerer Arbeiten. Er schließt sich der Künstlergruppe „Der Kreis“ an, Studienaufenthalte in Rom und Griechenland folgen in den nächsten Jahren.
1958 erhält er von der burgenländischen Landesregierung den Auftrag zu einem 2,60 m hohen geometrisch geformten Grenzstein (260 x 220 x 80cm), der an der österreichisch-ungarischen Grenze bei Niebelsdorf aufgestellt wurde. Über die durchbrochenen Breitseiten bindet sich die Welt diesseits und jenseits der Grenze ein. Als Modell diente ihm ein bereits 1952 konzipierter Sandstein „Zeichen I“ (35 x 34 x 14 cm). Dies ist noch eine Besonderheit, denn alle späteren Werke schuf er direkt aus dem Stein, ohne vorherige Zeichnung oder Modell. Der Grenzstein entstand in der ganz besonderen Atmosphäre des uralten Römer-Steinbruchs St. Margarethen und Prantl entdeckte, dass die Arbeit in der freien Natur andere Bedingungen zu erfüllen habe als die im Atelier. „Es ist anders als in Museen: die Begegnung mit so einem Stein in der Landschaft zeigt anderes Erleben: man erlebt auch den Baum, das Gras, das Moos und die Wolken.“ (Hartmann 1988, S. 121)
In ihm reifte die Idee, auch anderen Bildhauern hier die Arbeit zu ermöglichen. So wurde er zum Initiator und spiritus rector der Bildhauersymposien, die sich bis heute weltweit verbreitet haben. Sie haben wesentlich zur Erneuerung der Steinbildhauerei beigetragen. 1959 kamen auf Einladung von Karl Prantl elf Bildhauer aus acht Ländern in den Steinbruch nach St. Margarethen, um dort während des Sommers zu arbeiten. Denn Prantl war es gelungen gemeinsam mit den Freunden, dem Bildhauer Heinrich Deutsch und dem Psychologen Dr. Friedrich Czagan, durch unermüdliche Überzeugungsgespräche bei Regierung und Verwaltung die Genehmigung zur Arbeit im Steinbruch zu erhalten und Sponsoren zu finden.
Bis 1976/77 schlossen sich jährliche Symposien an, die bis auf eine kurze Unterbrechungszeit alle unter seiner Organisation stattfanden. Die Bildhauer gründeten den Verein „Symposion Europäischer Bildhauer, St. Margarethen“, dem Karl Prantl lange Jahre und auch heute wieder vorsteht. So gilt seine Sorge immer noch dem riesigen Gelände, auf dem 57 Steine von Bildhauern aus aller Welt zu finden sind. „Die Steine sollen dort stehen bleiben, wo sie geschaffen wurden und für alle Menschen da sein,“ bestimmte Prantl.
Nicht mehr eingeengt durch Rituale, akademische Vorschriften, figürliche Bildvorstellungen, geprägt durch die Erfahrungen eines grauenhaften Krieges und der geistigen wie körperlichen Freiheitsberaubung entstand ein Zeichen für die schöpferische Kraft gemeinsamen Tuns, für die Aussöhnung und Verständigung der Völker mit Hilfe der Kunst. Und schließlich verbindet sich mit jedem einzelnen Stein auch die Biographie eines ganzen Menschenlebens, die mit Anteilnahme und Respekt zu behandeln ist. Die Idee der Freiheit wird konstitutiv für sein Schaffen. „An uns Bildhauer selber gedacht ist es so, dass wir durch die Erfahrungen von St. Margarethen, durch dieses Hinausgehen in den Freiraum – in den Steinbruch, auf die Wiesen – wieder frei wurden. Um dieses Freiwerden oder Freidenken in einem ganz weiten Sinn ging es. Für uns Bildhauer ist der Stein das Mittel, um zu diesem Freidenken zu kommen – zum Freiwerden von vielen Zwängen, Engen und Tabus.“ (Hartmann 1988, S. 121)
Es folgte in den nächsten Jahrzehnten die Teilnahme an Symposien, in Amerika, Japan, in der Wüste Negev oder Indien, immer wieder in St. Margarethen und vielen anderen Orten in Österreich und Deutschland. Ich verweise nur auf seine Teilnahme an den hiesigen Symposien in Merzig und St. Wendel. In seinem Lebenswerk nehmen sie einen herausragenden Stellenwert ein, zeitweise stellten sie wohl auch dessen Mittelpunkt dar. Jedenfalls folgte er dem Ruf auf eine Professur in München nicht, um sich auch weiterhin ungestört den Symposien widmen zu können.
Darunter waren auch solche, die neben der gestalterisch-künstlerischen Dimension ganz eindeutig auch eine politische oder eine religiöse einnehmen. Etwa das nach der Errichtung der Berliner Mauer spontan ins Leben gerufenes Symposion, „um damit dem trennenden Wall der Gewalt die verbindende humane Botschaft der Bildhauer entgegenzusetzen, die unweit der Mauer auf dem Platz der Republik arbeiteten und dort ihre Steine errichteten.“ Prantl schuf eine Stele zur Anrufung. Die raue, wellige Oberfläche des Kalksteines zeigt an den Seitenflächen die sichtbaren Spuren des Herausbrechens, eine schmerzhafte Wunde, wie sie auch der Stadt Berlin zugefügt wurde? Doch durch drei zylindrische Öffnungen dringt wie ein Wunsch nach Erleuchtung das helle Außenlicht in das dunkle Innere des Steines.
Auf dem Symposionsgelände im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen steht ein mehr als sechs Meter hoher, überschlanker Granit zur Meditation. Drei Reihen unterschiedlich großer hügeliger Erhebungen steigen dicht gedrängt nebeneinander nach oben und verbinden sich hier mit dem Firmament. Seit dem Symposium Urbanum in Nürnberg 1971 beschäftigte sich Prantl mit den Steinen der „Großen Aufmarschstraße“ auf dem Reichsparteitagsgelände. Prantl sah in den Steinen Zeugnisse menschlicher Arbeit, menschlichen Leidens und Schicksals. Er bemerkte die Spuren des Gebrauchs und entdeckte unter der so gleichartig scheinenden grauen Oberfläche die Schönheit und Qualität der Steine. Zwanzig Jahre später fügte er vierzehn dieser quadratischen Steine mit einer Kantenlänge von 120 cm zu einem Kreuzweg zusammen, der in den Boden neben der St. Lorenz Kirche eingelassen wurde.
Mehrfach erhielt Prantl Aufträge zur Ausgestaltung von Kirchen, vielleicht dem öffentlichsten und gleichzeitig behütetsten Raum überhaupt. 1967 schafft er für die Pfarrkirche in Wernstein den Altar, Tabernakel, Taufstein und das Grab Alfred Kubins, 1994 einen Steinaltar für die Leechkirche in Graz. Für die Heiligkreuzkirche in Langholzfeld bei Linz erarbeitet er Altar, Tabernakel, Ambo, Taufstein und einen Kreuzweg aus vierzehn in den Boden eingelassenen Steinplatten. Den Kreuzweg in der Kirche in Sargenzell lässt er ebenfalls in den Boden ein und betont so den Wegcharakter, nicht die einzelnen Stationen. Und wenn er in Bentheim am Kloster Frenswegen die Platten zu einem 33 m langen Weg zusammenfügt, den ein Lindenhain begleitet, sieht er die einzelnen Steine nicht nur als Stationen auf dem Leidensweg eines Menschen. Sie weisen hinaus in die Weite des Landschafts- und Naturraumes und gehen ein in die Ewigkeit. So liegt auch im Landschaftsgarten der Sammlung Lenz Schönberg in Tirol seit den 1980er Jahren ein Kreuzweg.
Auch unabhängig von Symposien oder kirchlichen Auftraggebern schuf Prantl viele große Werke. Nur wenige seien genannt. Ein langer liegender Marmorblock begleitet einen Wiener Straßenzug vor der Universität. Die Reihen hügeliger Wölbungen an den Seitenkanten und in der Mitte der Seitenflächen erzeugen, analog zum Verkehrsfluss, auch im perspektivischen Kleinerwerden die Wirkung einer ständigen Bewegung. Ein fast quadratischer Block aus rotem russischen Granit liegt als einladender Tisch unter Bäumen auf dem Campusgelände in Gießen. Seine Oberfläche zeigt ein Relief aus sorgfältig modellierten Rechtecken, die perspektivisch in alle Richtungen verschwinden. Ein strenger Block, ein allseits quadratischer Quader mit abgerundeten Kanten aus Norwegischem Labrador steht im Skulpturengarten der Stadt Nürnberg. Die glänzend polierte Oberfläche schimmert wie ein polierter Edelstein, verleiht dem Stein eine fast schwebende Leichtigkeit. Seine Körnung, seine Adern rufen ein vielfältiges Muster hervor, die Farbe schwankt zwischen Blaugrün und Bläulichweiß. Die „Augen“ im Stein, sein Unzerstörbares, wie Prantl sagt, blicken den Betrachter an, fordern ihn auf, sich in den Stein zu vertiefen, ihn wie eine Landschaft zu empfinden, die mit der großzügigen Weite des Gartens, mit dem Baum, dem Gras und der Architektur des Stadtgrabens harmoniert.
Seit 1978 bewohnt Karl Prantl das elterliche Haus in Pöttsching im österreichischen Burgenland. Einige Straßen davon entfernt baute er sich auf einem familieneigenen Acker sein Atelier und auf dem langgezogenen Feld dahinter versammelt er seit 1986 seine Steine. Das „Pöttschinger Feld“ ist Prantls ganz persönlicher Skulpturengarten, in dem er lebt und arbeitet, seine Steine immer wieder von neuem beobachtet und wahrnimmt, sich an ihnen erwärmt, ihre Kälte spürt, seinen täglichen Dialog mit ihnen führt und den er natürlich auch Besuchern öffnet. „Wir haben ein langes Feld, und da sind die Steine, die Kirschbäume. Das ist unser Arbeitsplatz. Ein paar Steine stehen fest, die werden dort Wurzeln schlagen, hoffentlich. Aber es gibt ja keine Endgültigkeit in diesen Dingen. Und da gehen wir spazieren – manchmal in der Früh, bei Sonnenaufgang, oder abends, und die Besucher natürlich auch – und erleben die Steine mit dem Wachstum, mit all dem, was die Bauern für uns tun. Die Landschaft ändert sich ja mit der Temperatur, die schaut im Frühjahr hellgrün aus, dann wird`s gelb, jetzt ist sie braun, dann ist nur das Geäst da." (Prantl, Interview 7, 1999, S. 11)
Prantl hat diesen, seinen Streifen Land, der sich ein paar hundert Meter in der Tiefe erstreckt, mit einer Baumallee bepflanzt, mit einer Hecke abgegrenzt, hat Nadelhölzer und Büsche, Kirsch- und Nussbäume gesetzt und so auch je eigene Orte für seine Steine geschaffen, obwohl sie nicht bewusst inszeniert aufgestellt wurden. Sie treten ein in einen Dialog mit den Feldern, den Bäumen, den Wolken, der Wind streicht über sie hinweg, das Licht umspielt sie. Hier findet Prantl seine Vergleichsbeispiele, um seine Vorgehensweise dem Unkundigen zu erklären. Wie eine Nuss im Laufe eines Sommers heranreift, dann geöffnet, aufgebrochen werden muss, um den Kern zu entdecken, so legt auch er behutsam seine Steine frei, um ihr Inneres, das in Jahrtausenden gewachsen ist, zu zeigen.
Kein Werk ist wie das andere, auch wenn Prantl bestimmte Themen und Typen häufiger variiert. „Zeichen“, „Kreuzweg“, viele seiner Steine nennt er „Anrufungen“, andere „Meditationen“, jeder einzelne ist dennoch einzigartig. Die Vielfalt, der Reichtum und die Schönheit seiner Steine erwächst aus dem Staunen und der Demut vor der Unbegreifbarkeit der Schöpfung, beruht auf dem Ernstnehmen des Steines, seiner Eigenarten, seiner Struktur und seiner Farben. Prantl verweist im Gespräch immer wieder darauf: der Stein ist uralt. Er kommt in der Schöpfungsgeschichte zuerst, dann der Baum und erst danach das Tier und zum Schluss der Mensch, der aber als erster die Welt wieder verlassen muss. So ist für Prantl der Stein ein lebendiges Wesen, das aus der Erde geboren, in fernen Zeiten einmal wieder zu Staub zerfallen wird. Sein Inneres entstand aus Ablagerungen, Sinterungen, aus Druck- und Verschmelzungsprozessen. Die Sprache, das innere Leben des Steines, seine Zusammensetzung, Farben, Einschlüsse, Adern, Verwerfungen hört und entdeckt der Steinbildhauer Prantl beim geduldigen Anschauen und Befühlen, Tasten, Streicheln, um sie dann durch die behutsame Bearbeitung sichtbar für sich und andere zu machen. Es gibt stereometrisch geformte Steine – aufragend, stehend, liegend – Ringe, Kugeln, Scheiben und es gibt die in sich geschlossenen Blöcke, die keinem kubischen Diktat unterworfen sind.
Bei vielen Steinen sind die Spuren des Bruchs bewahrt, bei anderen die Oberflächen so lange geschliffen und poliert, bis sie wie eine Haut den Stein umhüllen und die Farben des Steines erstrahlen können, das Blaugrau des Labradors, das Rot, Blau oder Schwarz eines Granit, das Grün eines Serpentin, das Weiß eines Marmors. Adern, Einschlüsse, Augen werden durch den Schleifprozess sichtbar. Zylindrische Öffnungen weisen in das dunkle Innere. Prantl zeichnet die Bewegungen des Steines, seine Schwellungen und Einbuchtungen behutsam nach. Mulden, Höcker, Rillen und immer wieder die Reihen hügeliger Erhebungen – Perlenketten gleich, häufig auch als Rosenkranz angesprochen, - gliedern die Steine, rhythmisieren sie, akzentuieren bestimmte Partien, schmücken sie. In seinen Werken verbindet sich schließlich auch das innere Leben des Steines mit der Leiberfahrung des Menschen. Sie fließt ein im Aufragen von Vertikalen, in der Ausbreitung von Horizontalen, im Sich-Öffnen von Konkavem.
Seinen ersten Symposions-Stein 1959 in St. Margarethen meißelt Prantl aus Kalksandstein „Fünf Anrufungen“, einen 330 cm hohen, nach oben leicht sich verjüngenden aufragenden Block mit fünf übereinander aufsteigenden großen zylindrischen Öffnungen in seiner Mitte, die sich dem Betrachter in wachsender Untersicht darbieten. Auf andere Weise, im aufregenden Erleben einer wechselnden Zusammenschau, öffnet sich dem Betrachter der streng geschlossene schlanke, hoch aufragende Meditationsstein von 1985 -91 aus grautonigem Norwegischem Labrador, an den Kanten sanft gerundet. Die Seitenflächen sind streng geschlossen, aus Vor- und Rückseite jedoch, wenn man sie überhaupt so bezeichnen kann, wölben sich die senkrechten Ketten von zweiundzwanzig Halbkugeln hervor. Sie werfen im wechselnden Licht ihre Schatten auf die, einer spiegelnden Wasserfläche ähnlich, glänzend polierte Steinhaut und vollenden sich zu Kugeln. Versenkt sich der Betrachter, schaut er in die glitzernden Augen des Steines wie in die Weite eines Sternenfirmaments.
Prantls Steine sind nie beliebig. Sie regen zum Schauen und Denken an, „Meditation“, der von Prantl für seine Steine am liebsten, in den letzten Werken ausschließlich gebrauchte Begriff, meint sich gegenseitig förderndes und steigerndes Denken und Schauen. Ich sagte es schon, Prantls Steine entstehen aus dem Staunen und der Demut vor der Schönheit und Fülle der Natur. Sie lassen den Betrachter teilhaben an diesem Staunen. Dichter haben es in Worte gefasst, Friederike Mayröcker schrieb: „Aus einem Stein entsprungen, aus einem Verwandschaftshimmel“, Musiker in Töne umgesetzt. Friedrich Cerha widmet ihm sein Orchesterstück „Monumentum“ und komponiert „Ein Stück für K“.
Prantl wurde mehrfach durch Preise geehrt. Schon 1968 erhielt er den Bildhauerpreis der Stadt Wien, der österreichische Biennale Pavillon Venedig 1986 zeigte ausschließlich sein Werk. Er ist Mitglied der Wiener und der Münchner Akademie der Künste. Sein Werk wurde und wird in Galerien und Museen auf der ganzen Welt gezeigt. Sie standen im Schlosspark Ambras oder im Yorkshire Sculpture Park, versammeln sich in großen Privatsammlungen. Karl Prantl erzählt von einem Text, den er bei Ingeborg Bachmann gefunden habe. Er ist für ihn so etwas wie sein Glaubensbekenntnis: Ingeborg Bachmann spricht darin von drei erhaltenen Stein-Botschaften, einem rotem, einem blauen und einem weißen Stein. Der erste, der rote Stein fordere auf, staunend zu leben; der zweite, blaue Stein, staunend zu schreiben, oder, in Prantls Fall, staunend zu bildhauern. In dieser Phase befände er sich zur Zeit noch bevor ihn die dritte Botschaft erreichen werde, der weiße Stein: staunend hinüberzugehen. Aber dass wird noch lange nicht sein.
Marlen Dittmann
Rede anlässlich der Verleihung des Sparda-Bank-Preises für besondere Leistungen der Kunst im öffentlichen Raum im Kurfürstlichen Schloss Mainz am 3. Mai 2007
Biografie
1923 geboren in Pöttsching, Burgenland, Österreich
1946-52 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien in der Klasse von Albert Paris Gütersloh, Diplom der Malerei
1950 Werkstatt im elterlichen Haus, erste Skulpturen entstehen
1953 Übersiedlung nach Wien
1954 Mitglied der Künstlergruppe "Der Kreis"
1956 sechsmonatiger Studienaufenthalt in Rom (Stipendium des Österreichischen Ministeriums für Unterricht und Kunst), Reise nach Griechenland
1957 Heirat mit der Malerin Uta Peyrer
1958 Geburt der Tochter Katharina; Atelier in einem unter dem Viadukt der Wiener Stadtbahn gelegenen Gewölbe am Donaukanal, dort entstehen kleine Gipsmodelle, die später in Bronze gegossen werden
1959 Auftrag der burgenländischen Landesregierung für einen Grenzstein. Die Arbeit im Steinbruch lässt Prantl die Erfahrung machen, dass die Bildhauerei in freier Landschaft von anderen Gegebenheiten und Einflüssen bestimmt wird als die Arbeit in der Enge und Abgeschlossenheit des Ateliers. In ihm reift der Wunsch, an dieser Erfahrung auch andere Bildhauer teilhaben zu lassen. Prantl veranstaltet mit Dr. Friedrich Czagan und Heinrich Deutsch in St. Margarethen das "I. Symposion Europäischer Bildhauer". Während dreier Monate arbeiten 11 Bildhauer aus 8 Ländern gemeinsam im Steinbruch in St. Margarethen. Die an den Symposien mitwirkenden Bildhauer tragen den Symposionsgedanken weiter und organisieren ab 1961 Bildhauertreffen in ihren Herkunftsländern in West- und Osteuropa, später auch in Amerika und Asien
1960 Geburt des Sohnes Sebastian
1962 Deutscher Kritikerpreis (Sparte Bildende Kunst), zugesprochen der Gruppe "symposion" mit besonderer Würdigung der Leistungen von Karl Prantl als Initiator des Symposionsgedankens
1965 Bezug eines Ateliers in einem ehemaligen Gebäude der Weltausstellung von 1873 im Wiener Prater; Bruch mit Czagan und Neuorganisation der Symposien mit Hilfe von Christa Hauer-Fruhmann, Besitzerin der Galerie Griechenbeisl in Wien
1967 erste Reise in die USA; zwei Aufträge zur Ausgestaltung von Kirchen: Heiligkreuzkirche Langholzfeld, Linz (Altar, Tabernakel, Ambo, Taufstein, Kreuzweg) und Pfarrkirche Wernstein (Altar, Tabernakelstele, Taufstein, Grab Alfred Kubin)
1968 Preis der Stadt Wien für Bildhauerei
1970 tritt er aus Resignation über die ausbleibende Unterstützung durch die Behörden als Obmann des Vereins »Symposion Europäischer Bildhauer St. Margarethen« zurück
1972 Osterreise der St. Margarethener Bildhauer nach Tirgu Jiu (Rumänien) zu Brancusis »Tisch des Schweigens«. Die Generalversammlung ist Anstoß, den Symposiongedanken neu zu überdenken. Entwicklung der Idee (als eine mögliche Aufgabe künftiger Symposien), gemeinschaftlich bei der Neugestaltung des St. Stephans-Platzes in Wien mitzuwirken: Die teilnehmenden Künstler würden alte Grabplatten aus dem Lager der Gemeinde Wien behauen und bearbeiten, die dann nach einer bestimmten Konzeption auf dem Platz rings um den Dom in den Boden eingelassen würden. Der Plan scheitert am Widerstand der zuständigen Behörden
1973 im Auftrag der Lannan Foundation, Palm Beach, USA entstehen die Steine für Nikolaus Kopernikus
1974 Teilnahme an der "8th National/ International Conference" in Lawrence, Kansas, auf Einladung der University of Kansas
1977/78 Aufenthalt in New York und New Mexico
1978 Übersiedlung nach Pöttsching
1979 Stein für den Meditiationsraum des "internationalen Zentrums" (UN0-City), Wien
Austritt aus dem Verein "Symposion Europäischer Bildhauer St. Margarethen"
1980 Sechswöchiger Aufenthalt in Patiala (Indien); Reise in die USA, Teilnahme an der Ausstellung "sculpture 11" im Rahmen der "11th International Sculpture Conference" in Washington
1981/85 Während der Sommermonate Arbeit am Stein in Richisau-Glarus, Schweiz, Stiftung Kamm Zug
1984-91 Große Skulpturen in der Landschaft, Sammlung Lenz Schönberg, Tirol, Österreich
ab 1986 Sammlung und Aufstellung der großen Skulpturen auf dem Pöttschinger Feld
1988 Friedrich Cerha widmet Karl Prantl das Orchesterstück "Monumentum" (Uraufführung Salzburger Festspiele 1989)
1989 Karl Prantl tritt wieder in den Verein "Symposion Europäischer Bildhauer St. Margarethen" ein. Friederike Mayröcker schreibt die Dichtung "Aus einem Stein entsprungen, aus einem Verwandtschaftshimmel" zu Karl Prantls Arbeiten in Stein im Auftrag der Erker-Galerie, St. Gallen
1990 Bau des Atelierhauses am Pöttschinger Feld, Architekt: Ernst Hiesmayr
1991 Der Nürnberger Kreuzweg (1971-1991)
1993 Friedrich Cerha komponiert im Auftrag vom Tanzatelier Sebastian Prantl "Ein Stück für K"
1994 Steinaltar für die Leechkirche in Graz, Österreich
1995 Der Nürnberger Kreuzweg findet seinen endgültigen Standort an der Lorenz-Kirche in Nürnberg
2002 Neuaufstellung des Grenzsteins am Mitterberg bei Pöttsching
2003 Film »Die Steinspur« von Robert Neumüller
2006/07 Sparda-Bank-Preis für besondere Leistungen der Kunst im öffentlichen Raum
2008 Großer Österreichischer Staatspreis
2010 gestorben in Pöttsching, Burgenland, Österreich
Bildhauersymposien
1959 St. Margarethen, Burgenland
1960 St. Margarethen, Burgenland
1961 Kirchheim bei Würzburg; Kapfenberg, Steiermark: Stahl-Symposion
1961/62 Symposion in Berlin, das nach der Errichtung der Berliner Mauer (13. August 1961) spontan ins Leben gerufen worden war, um dem trennenden Wall der Gewalt die verbindende humane Botschaft der Bildhauer entgegenzusetzen, die unweit der Mauer, auf dem Platz der Republik, arbeiten und dort ihre Stein-Male errichten
1962 Mitspe Ramon, Wüste Negev, Israel: »Form in Space«
1963 St. Margarethen, Burgenland
1964 St. Margarethen, Burgenland
1965 Visné Ruzbachy, CSSR
1966 St. Margarethen, Burgenland
1967 Krastal, Kärnten
1968 Klagenfurt, Europapark; Proctor, Vermont, USA
1969 Oggelshausen am Federsee, Bad Buchau; St. Margarethen, Burgenland
1969/70 Osaka, Japan: Stahl-Symposion "International Sculptors’ Symposion for Public Space"
1970 Mauthausen
1971 New York; Nürnberg: "Symposion Urbanum"; St. Wendel: "Straße der Skulpturen"
1972 Rom, Tivoli: "Exerzitium Rom 1972"; St. Margarethen, Burgenland: Projekt "Gestaltung St. Stephans-Platz Wien"; Neumarkt: "Ambiente Friedhof"; Gorinchem, Niederlande: Gemischtes Symposion (Stein, Stahl, Kunststoff etc.)
1975/76 Perchtoldsdorf bei Wien
1978 Saarbrücken: Projekt "Gestaltung von Funktions-Steinen als Skulpturen in der Stadtlandschaft"
1979 Bentheim: "I. Internationales Bildhauer
Symposion Bentheimer Sandstein ‘79"
1980 Patiala, Indien: Symposion (Stahl, Messing, Stein, Ziegel, Beton)
1982 Nordhorn, Kloster Frenswegen
1985 Larvik, Norwegen
1986 Sommerakademie Salzburg, Symposion am Untersberg
1987 Büdingen-Wellingen »Steine an der Grenze«
1991 Insel Shodoshima, Japan
1994 Larvik, Norwegen
Ausstellungen
Einzelausstellungen
1955 Neue Galerie der Stadt Linz, Linz; Wolfgang Gurlitt-Museum
1960 Galerie im Griechenbeisl, Wien; Galerie Junge Generation, Wien
1961 Galeria Sztuki Nowoczesnej „Krzywe Kolo“, Warschau; Galerie Clasing, Münster; Kunstsalon Otto Fischer, Bielefeld; Galerie Wulfengasse, Klagenfurt
1962 New Vision Centre Gallery, London; Galerie Wulfengasse, Klagenfurt; Galerie DuMont, Köln
1965-66 Galerie im Griechenbeisl, Wien
1967 Staempfli Gallery, New York; Studio UND, München
1969 Galleria Milano, Mailand; Galerie am Markt, Salzburg
1970 Galerie im Taxis-Palais, Innsbruck; Galerie M. Lauter, Mannheim
1971 Aarauer Kunsthaus, Aarau; Galerie Zähringer, Bern; Künstlerhaus, Wien;
Galerie Schöttle, München
1972 Galerie Krinzinger, Bregenz; Galerie Krinzinger, Innsbruck; Atelierausstellung
Wien; Galerie TAO, Wien; Österreichisches Kunstzentrum, Wien
1973 Galerie Annemarie Verna, Zürich,
1974 Galerie Defet, Nürnberg; Galerie Schöttle, München,
1976 Modern Art Galerie, Wien; Erker-Galerie, St. Gallen; Galerie Zell am See
1977 Galerie Suzanne Fischer, Baden-Baden; Galerie Elke Dröscher, Hamburg;
Galerie Albertstraße, Graz
1978 Staempfli Gallery, New York; Samuel Stein Fine Arts, Chicago; Württembergischer Kunstverein, Stuttgart; Galleria Stendhal, Mailand
1979 Galerie Defet, Nürnberg; Galerie Dr. Luise Krohn, Badenweiler; Galerie Heike Curtze, Düsseldorf; Galerie G. Ulysses, Wien
1980 Kunsthalle Kiel
1981 Frankfurt Kunstverein
1982 Museum des 20. Jahrhunderts, Wien; Schweizer Garten; Neue Galerie, Linz
1983 Kunsthalle Hamburg; Galerie Heike Curtze, Düsseldorf; Galerie Zell am See
1984 Galerie Suzanne Fischer, Baden-Baden; Erker-Galerie, St. Gallen
1985 Galleria UXA, Novara
1986 Galerie Hummel, Wien; Galerie Heike Curtze, Wien; Biennale Venedig; Rupertinum, Salzburg
1987 Lippische Gesellschaft für Kunst, Detmold; Galerie Defet, Nürnberg,
Galerie Tschudi, Glarus; Galerie Heike Curtze, Wien
1988 Galerie Elke Dröscher, Hamburg; Galerie Braunbehrens, München; Galerie Zell am See
1989 Erker-Galerie, St. Gallen
1990 Galerie Ganserhaus, Wasserburg am Inn
1991 Kunsthalle Schaan, Nürnberg; Galerie am Lindenplatz, Liechtenstein; Galerie Stadtpark, Krems, Niederösterreich; Galerie Academia, Salzburg
1992 Galerie Zell am See; Mausoleum, Graz
1993 Oberösterreichischer Kunstverein, Linz
1994 Galerie Biedermann, München; Kunstverein Holbeinhaus, Augsburg; Galleria UXA, Novara; Yorkshire Sculpture Park, England
1995 Städtische Galerie, Lienz/Osttirol; Galerie Elisabeth und Klaus Thoman, Innsbruck; Burgenländische Landesgalerie, Eisenstadt; Schloßpark Ambras, Innsbruck
1996 Erker-Galerie, St. Gallen; Academia Galerie, Salzburg
1997 Galerie Karsten Greve, Köln
1998 Galerie Karsten Greve, Paris; Galerie St. Johann, Saarbrücken
1999 Galerie Elisabeth und Klaus Thoman, Innsbruck
2001 Tschechisches Museum, Prag
2002 Städtische Galerie, Bratislava; Galerie am Lindenplatz, Vaduz
2003 Galerie Defet, Nürnberg; Galerie Ulysses, Wien; Erker Galerie, St. Gallen
2004 Museum Morandi, Bologna
2006 Tschechisches Museum, Prag; Galerie St. Johann, Saarbrücken
2007 Laboratorium, Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Saarlouis; Spardabank Südwest eG, Mainz; Galerie Frey, Wien; Galerie Elisabeth und Klaus Thoman, Innsbruck
2008 "Karl Prantl. Stein und Leben" museale 08, Landesmuseum Mainz; "Die Skulpturen Karl Prantls", Galerie Ulysses, Wien
Ausstellungsbeteiligungen
1953 Burgenländischer Künstlerbund, Schloss Esterházy, Eisenstadt; Formen und Wege, Wiener Konzerthaus, Wien
1954 Burgenländischer Künstlerbund, Orangerie im Schloßpark, Eisenstadt
1955 Mostra Austriaca di Scultura Contemporanae, Österreichisches Kulturinstitut, Rom
1956 Malerei, Grafik, Plastik der letzten fünf Jahre aus Österreich, Querschnitt 1956, Wiener Secession, Wien
1957 4e Biennale voor Beeldhouwkunst, Middelheimpark, Antwerpen; Art d'aujourd'hui en Autriche, Galerie Arnaud, Paris
1959 "Der Kreis", Kunstverlag Wolfrum, Wien; "Der Kreis", Künstlerhaus, Wien; Form und Farbe, Neue Malerei und Plastik in Österreich, Neue Galerie der Stadt Linz/Wolfgang-Gurlitt-Museum, Linz
1960 Austrian painting and sculpture 1900 to 1960, Arts Council Gallery, London
1961 2e Exposition Internationale de Sculpture Comtemporaine, Musée Rodin, Paris; Art Autrichien du 20e Siècle, Palais des Beaux-Arts de Bruxelles, Brüssel; Sodobni avstrijski umetniki, Moderna Galerija, Ljubljana; Suvremeni Austrijski Umjetnici, Umjetnicki Paviljon, Zagreb; 40 Jahre Kunstförderung im Burgenland, Bundesrealgymnasium, Eisenstadt
1962 Symposion Europäischer Bildhauer - Kleinplastiken, Galerie in den Hilton-Kolonaden, Berlin; Symposion Europäischer Bildhauer - Kleinplastiken, Galerie Walter Schüler, Berlin
1963 Trigon 63, Malerei und Plastik der Gegenwart aus Italien, Jugoslawien, Österreich, Burggarten, Graz; Grafika z kregu Wiedénskiej "Secesji"/Grafik aus dem Kreis der Wiener Secession, Galerie Zacheta, Warschau; Deuxième Salon de Marcoussis: "Les artistes dans la cité actuelle", Marie, Marcoussis, Frankreich
1964 Baumann, Hartlauer, Prantl, Reischke, Galeria Haut Pavé, Paris
1965 Hans Bischoffshausen, Fritz Hartlauer, Karl Prantl, Erwin Thorn, Forum Stadtpark, Graz; Herbert Baumann, Rolf Jörres, Karl Prantl, Erich Reischke, Galerie Wilm Falazik, Bochum; Trigon 65, Italien, Jugoslawien, Österreich, Burggarten, Graz; Fédération Internationale des Symposia des Sculpteures, Galerie Siegmunds Hof, Berlin; Umjetnost Gradisca (Burgenlanda), Moderna Galerija JAZU, Zagreb
1966 Symposion Europäischer Bildhauer - Kleinplastiken, Galerie im Griechenbeisl, Wien
1967 Bernard Aubertin, Hans Bischoffshausen, Karl Prantl, J. J. Schoonhoven, Galerie Heide Hildebrand, Klagenfurt
1968 Profile VIII, Österreichische Kunst heute, Städtische Kunstgaleri, Bochum; Galerie nächst St. Stephan, Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz; Arte concettuale, Galleria Milano, Mailand; Plastiken und Objekte, Museum des 20. Jahrhunderts, Wien; Neue Dimensionen der Plastik in Österreich, Galerie im Taxis-Palais, Innsbruck
1969 Konzeptionelle Kunst, Galerie Stangl, München, Galerie der Spiegel, Köln, Galerie Appel und Fertsch, Frankfurt am Main, Galerie nächst St. Stephan, Wien; Arte Concettuale, Villa Olmo, Como; Beispiele europäischer Plastiken heute, Wiener Secession, Wien; Hommage an das Schweigen, Tiroler Kunstpavillon, Hofgarten Innsbruck; Künstler um die Galerie nächst St. Stephan in Wien; Galerie Seebacher, Nüziders; Dimensionen, Österreichische Gegenwartskunst - Bildwerke in Metall, Erste österreichische Spar-Casse, Zweiganstalt Simmeringer Hauptstraße, Wien; Internationale Ausstellung von Plastiken und Skulpturen, Objekten, Parkanlagen, Piestany, CSSR
1970 Konzeptionelle Kunst, Galerie Annemarie Verna, Zürich; Österreichische Kunst '70, Skulpturen, Plastiken, Objekte, Schloss Eggenberg, Graz
1971 7 Bildhauer aus Wien, Freizeitpark Gruga, Essen; Arte concettuale, Galleria Boni + Schubert, Lugano; Sommerausstellung, Galerie Seebacher, Nüziders; Aquarelle, Druckgrafik, Handzeichnungen, Plastik, Galerie Krinzinger, Bregenz
1972 Vier Namen - drei Räume, Galerie nächst St. Stephan, Wien; Documenti sul Trigon, Retrospettiva degli anni 1963-71, Sala Communale d'Arte di Palazzo Costanzi und Museo Revoltella, Triest
1973 The Austrian Exhibition, Richard Demarco Gallery, Edinburgh, Institute of Contemporary Arts, London; II. Nemzetközi Kisplasztikai Biennale, Mücsarnok, Budapest; 12e Biennale voor Beeldhouwkunst, Middelheimpark, Antwerpen; Österreichische Bildhauer der Gegenwart, Skulpturen - Grafik, Neues Rathaus und Rasenanlage vor dem Museum, Leoben; Sommerausstellung, Galerie Seebacher, Nüziders
1974 Konzeptionelle Kunst, Galerie Regio, Freiburg im Breisgau; Ausstellung von Kleinplastiken Linz-Mauthausen, Neue Galerie der Stadt Linz/Wolfgang-Gurlitt-Museum, Linz; Arte Concezionale, Galleria Uxa, Novarra
1975 Grafik-Neuerwerbungen 1966-74, Eine Auswahl, Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz; Kunst zur Meditation, Kirche St. Sebald, Nürnberg; Sommerausstellung, Galerie Seebacher, Nüziders; 10e Biennale Internazionale del Bronzetto e della Piccola Scultura, Palazzo della Ragione, Padua; Hans Aeschbacher, Theo Gerber, Michael Grossert, Karl Prantl, Florin Granwehr, Uta Prantl, Irene Weit-Schlösser, Friedrich Brütsch, Atelier Galerie, Ramsen
1976 30 Jahre Künstlergruppe "Der Kreis", Künstlerhaus, Wien
1977 Steine, Modern Art Galerie, Wien
1979 Erker-Treffen 3, Skulpturen, Erker-Galerie, St. Gallen; Jahresausstellung 1979, Arbeitskreis 68, Künstlergemeinschaft Wasserburg am Inn e. V., Galerie im Ganserhaus, Wasserburg am Inn; Kleinplastiken und Bildhauerzeichnungen, Galerie Oberösterreichischer Kunstverein 1851, Landes-Kulturzentrum Ursulinenhof, Linz; 15 Jahre Allerheiligenpresse, Galerie Krinzinger, Innsbruck
1979/80 Kunstszene Wien, Bildwerke seit 1945 aus dem Besitz der Stadt Wien, Kulturhaus Graz, Künstlerhaus Salzburg, Künstlerhaus Wien
1980 Die Sprache der Stille, Saarlandmuseum, Saarbrücken; Sonderschau Österreich, Art II '80, Mustermesse, Basel; sculpture II, Corcoran Gallery/Dupont Center, Washington D. C.
1981 "Der Kreis", Dokumentation einer Wiener Künstlervereinigung 1946-1980, Historisches Museum der Stadt Wien, Wien; Christusbild im 20. Jahhundert, Neue Galerie der Stadt Linz/Wolfgang-Gurlitt-Museum, Linz; Skulptur begreifen, Kunstmuseum Hannover mit Sammlung Sprengel, Hannover
2008 "Karl Prantl im Dialog mit Leo Kornbrust und Paul Schneider" im Rahmen der Landeskunstausstellung "Dein Land macht Kunst", Institut für aktuelle Kunst, Saarlouis
"Petersburg..." Jahresausstellung 2008, Galerie St. Johann, Saarbrücken
2010 "SchauLager - LagerSchau 2", Galerie St. Johann, Saarbrücken; "Kunsthöfe auf dem Ravelin I", Laboratorium - Institut für aktuelle Kunst, Saarlouis; "Bildhauer Zeichnen", Museum Schloss Fellenberg, Merzig
2011 "Metall Konkret - Objekte aus Metall", Galerie St. Johann, Saarbrücken
2012 "Metall Konkret", Galerie Grewenig/Nissen, Heidelberg-Handschuhsheim
Bibliografie
Monografien
Symposionskataloge
Sammelschriften (Auswahl)
Quelle
Redaktion: Claudia Maas, Sandra Kraemer
letzte Änderung: Mittwoch, 11.04.2012